Stress und Migräne: Warum Ihr Ruhepuls den entscheidenden Hinweis liefert
„Ich bin einfach nur gestresst.“
Diesen Satz höre ich in der Praxis täglich. Meistens folgt ihm ein entschuldigendes Lächeln, als wäre Stress etwas Banales, über das man nicht klagen sollte. Schließlich sind wir alle gestresst, oder?
Doch was viele nicht wissen: Stress ist nicht einfach nur ein unangenehmes Gefühl, das man „wegstecken“ sollte. Stress ist ein biochemischer Prozess, der Ihren Körper in einen Ausnahmezustand versetzt und bei vielen Migränepatienten ein Auslöser für Attacken sein kann.
Das Erstaunliche daran: Ihr Körper sendet Ihnen jeden Tag ein klares Warnsignal, das Sie selbst messen können. Es ist so simpel, dass es fast niemand ernst nimmt: Ihr Ruhepuls.
In diesem Artikel zeige ich Ihnen nicht nur, warum Stress Migräne auslöst, sondern vor allem, was dabei wirklich in Ihrem Körper passiert, denn wenn Sie verstehen, was Stress mit Ihrem Nervensystem, Ihren Gefäßen und Ihrem Gehirn macht, können Sie gezielt gegensteuern.
Stress und Migräne: Die unterschätzte Nummer 1 unter den Triggern
Lassen Sie uns mit einer Zahl beginnen, die aufhorchen lässt: 80% der Migränepatienten nennen Stress als ihren Hauptauslöser. Das ist nicht irgendein Trigger unter vielen, Stress steht mit deutlichem Abstand auf Platz 1 der Migräne-Auslöser, noch vor Hormonschwankungen, Wetterumschwüngen oder bestimmten Lebensmitteln.
Und trotzdem wird Stress oft als „normal“ abgetan. „Das gehört halt zum Leben dazu“, „Andere haben auch Stress“, „Ich muss einfach damit klarkommen“, „Was soll ich denn meinem Chef sagen?“. Solche Sätze höre ich ständig.
Aber hier ist die Wahrheit: Chronischer Stress ist nicht normal. Er ist ein Dauerzustand, den Ihr Körper nicht für längere Zeit aushalten kann, ohne Schaden zu nehmen. Und bei Menschen mit Migräne-Veranlagung äußert sich dieser Schaden in Form von pochenden Kopfschmerzen, Übelkeit und tagelanger Arbeitsunfähigkeit.
Das Paradoxon: Warum Migräne oft nach dem Stress kommt
Kennen Sie das? Die stressige Arbeitswoche ist überstanden, endlich ist Freitagnachmittag, Sie sinken erleichtert ins Wochenende und dann: Migräne.
Dieses Phänomen ist so häufig, dass es sogar einen eigenen Namen hat: Wochenendmigräne.
Das Paradoxe daran: Die Migräne tritt nicht während der akuten Stressphase auf, sondern genau dann, wenn Sie sich endlich entspannen. Für viele Betroffene fühlt sich das wie eine grausame Ironie an. „Ich kann nicht mal mein Wochenende genießen!“
Was passiert hier wirklich?
Es geht nicht um das absolute Stressniveau, sondern um die plötzliche Veränderung des Stressniveaus. Stellen Sie sich vor, Ihr Körper fährt eine Woche lang im fünften Gang mit 4.000 Umdrehungen und plötzlich lassen Sie das Gas los. Diese abrupte Umstellung überfordert Ihr System.
Der Grund liegt in Ihren Stresshormonen, allen voran dem Cortisol.
Was Stress wirklich in Ihrem Körper anrichtet: Die unsichtbare Kaskade
Lassen Sie mich Ihnen zeigen, was in Ihrem Körper passiert, wenn Sie unter chronischem Stress stehen und warum das am Ende in Ihrer Migräne mündet.
Schritt 1: Der Sympathikus übernimmt die Kontrolle
Ihr vegetatives Nervensystem besteht aus zwei Gegenspielern:
- Sympathikus: Das Gaspedal – zuständig für Aktivität, Kampf, Flucht
- Parasympathikus: Die Bremse – zuständig für Erholung, Verdauung, Regeneration
In einem gesunden Zustand wechseln sich beide ab: Tagsüber etwas mehr Sympathikus, nachts mehr Parasympathikus. Das ist der natürliche Rhythmus.
Unter chronischem Stress bleibt Ihr Sympathikus dauerhaft aktiviert. Das Gaspedal wird durchgedrückt und die Bremse versagt, wir sprechen von einer Sympathikotonie.
Die Folge: Ihr Körper befindet sich im permanenten Alarmzustand.
Schritt 2: Ihr Herz schlägt schneller und das auch in Ruhe
Ein aktivierter Sympathikus sorgt dafür, dass Ihr Herz schneller schlägt. Das macht Sinn, wenn Sie gerade vor einem Löwen fliehen müssen. Aber nicht, wenn Sie nur am Schreibtisch sitzen und E-Mails bearbeiten.
Das Problem: Unter chronischem Stress normalisiert sich dieser erhöhte Herzschlag. Ihr Körper gewöhnt sich daran. Selbst morgens, wenn Sie noch im Bett liegen und eigentlich entspannt sein sollten, schlägt Ihr Herz mit 85, 90 oder sogar 100 Schlägen pro Minute.
Normal wären: 60-80 Schläge pro Minute.
Dieser erhöhte Ruhepuls ist nicht einfach nur eine Zahl auf Ihrer Smartwatch. Er ist ein direktes Abbild Ihres überaktiven Sympathikus und damit ein Warnsignal dafür, dass Ihr Körper im Dauerstress-Modus feststeckt.
Schritt 3: Ihre Blutgefäße verengen sich
Ein dauerhaft aktivierter Sympathikus hat noch eine weitere Konsequenz: Gefäßverengung.
Ihr Sympathikus sorgt dafür, dass sich die kleinen Muskelzellen in Ihren Gefäßwänden zusammenziehen. Die Gefäße werden enger, der Blutdruck steigt, die Durchblutung, besonders im Gehirn, wird schlechter.
Stellen Sie sich einen Gartenschlauch vor, den Sie an einer Stelle zusammendrücken: Der Druck steigt, aber weniger Wasser fließt durch. Genau das passiert mit Ihren Gehirngefäßen.
Für Ihr Gehirn bedeutet das:
- Weniger Sauerstoff
- Weniger Nährstoffe
- Schlechterer Abtransport von Stoffwechselabfallprodukten
Ihr Gehirn arbeitet auf Sparflamme und wird dabei immer reizbarer.
Schritt 4: Cortisol flutet Ihren Körper und dann kommt der Absturz
Unter Stress schüttet Ihre Nebennierenrinde massiv Cortisol aus. Cortisol ist Ihr körpereigenes „Notfallhormon“. Es mobilisiert Energie, hemmt Entzündungen und hält Sie funktionsfähig.
Das klingt erst mal gut. Aber:
Wenn der Stress nachlässt (z.B. am Wochenende), sinkt auch der Cortisol-Spiegel rapide ab. Diese plötzliche Schwankung wird als einer der Hauptgründe für die Wochenendmigräne vermutet.
Ihr Körper, der tagelang auf hohen Cortisol-Werten lief, muss sich plötzlich umstellen. Das Immunsystem, das durch Cortisol gebremst wurde, springt wieder an. Entzündungsprozesse, die unterdrückt wurden, werden aktiv. Wer kennt es nicht, dieses plötzliche Kranksein ausgerechnet in den ersten Urlaubstagen?
Und Ihr Gehirn? Das reagiert überempfindlich auf diese biochemische Achterbahnfahrt.
Schritt 5: Der Trigeminusnerv wird aktiviert und die Migräne beginnt
Jetzt kommt der entscheidende Moment: Ihr überfordertes, schlecht durchblutetes, reizüberflutetes Gehirn aktiviert den Trigeminusnerv, den fünften Hirnnerv, der für die Schmerzwahrnehmung in Ihrem Gesicht und Kopf zuständig ist.
Die Fasern des Trigeminusnervs liegen in den Wänden der Gehirngefäße. Wenn sie aktiviert werden, setzen sie Entzündungsstoffe frei. Diese Substanzen (CGRP, Substanz P) sorgen dafür, dass:
- Die Gefäße sich entzünden
- Die Gefäßwände durchlässiger werden
- Flüssigkeit ins umliegende Gewebe austritt
- Die Hirnhäute anschwellen
Das Ergebnis: Der pochende, pulsierende Migränekopfschmerz setzt ein.
Schritt 6: Ein Teufelskreis entsteht
Und hier schließt sich der Kreis: Die Migräne selbst verursacht Stress. Die Angst vor der nächsten Attacke verursacht Stress. Die Einschränkungen im Alltag verursachen Stress.
Chronischer Stress → erhöhter Ruhepuls → Gefäßveränderungen → Migräne → mehr Stress
Ein Teufelskreis, aus dem viele Betroffene ohne professionelle Hilfe nicht mehr herauskommen.
Ihr Ruhepuls: Das unterschätzte Frühwarnsystem
Jetzt verstehen Sie, warum der Ruhepuls so wichtig ist. Er ist nicht einfach nur eine Zahl, sondern er ist ein direktes Fenster in Ihr vegetatives Nervensystem.
Ein erhöhter Ruhepuls zeigt Ihnen:
- Ihr Sympathikus ist dauerhaft überaktiv
- Ihr Körper befindet sich im chronischen Stressmodus
- Ihr Migräne-Risiko ist erhöht
So messen Sie Ihren Ruhepuls richtig
Der Ruhepuls sollte morgens direkt nach dem Aufwachen gemessen werden, noch bevor Sie aufstehen, idealerweise noch im Liegen.
So geht’s:
- Legen Sie zwei Finger (Zeige- und Mittelfinger) an Ihr Handgelenk unterhalb des Daumens
- Zählen Sie die Schläge für 60 Sekunden (oder 30 Sekunden x 2)
- Notieren Sie den Wert über mehrere Tage hinweg
Alternativ: Nutzen Sie eine Smartwatch oder ein Fitness-Armband, die meisten modernen Geräte messen den Ruhepuls automatisch.
Was bedeuten die Werte?
60-80 Schläge/Minute: Normaler, gesunder Ruhepuls
80-90 Schläge/Minute: Grenzbereich – beobachten Sie, ob es ein Dauerzustand ist
Über 90 Schläge/Minute: Deutliches Zeichen für chronische Sympathikus-Aktivierung
Wichtig: Ein einzelner erhöhter Wert ist nicht aussagekräftig. Messen Sie über mindestens 7 Tage und berechnen Sie den Durchschnitt.
Herzratenvariabilität (HRV): Die nächste Stufe
Für noch präzisere Einblicke gibt es die Herzratenvariabilität (HRV). Sie misst die Schwankungen zwischen einzelnen Herzschlägen und gibt Aufschluss darüber, wie gut Ihr Parasympathikus noch funktioniert.
Hohe HRV = gute Stressresilienz, gute Regenerationsfähigkeit
Niedrige HRV = schlechte Stressverarbeitung, erhöhtes Migräne-Risiko
Moderne Fitness-Tracker und spezielle Apps können die HRV messen. Für Migränepatienten kann dies ein wertvolles Monitoring-Tool sein.
Was Stress-Tests über Ihre Migräne verraten können
Neben dem Ruhepuls gibt es noch weitere Möglichkeiten, Ihre Stressbelastung objektiv zu messen:
Cortisol-Test: Ihr Stresshormon im Blick
Ein Cortisol-Tagesprofil zeigt, ob Ihr Stresshormon-Rhythmus noch intakt ist oder durcheinandergeraten ist. Normal ist:
- Morgens: hoher Cortisol-Spiegel (um Sie wach zu machen)
- Abends: niedriger Cortisol-Spiegel (um Ihnen Schlaf zu ermöglichen)
Bei chronischem Stress kippt dieses Muster: Entweder ist der Cortisol-Spiegel dauerhaft erhöht, oder die Nebennieren sind so erschöpft, dass zu wenig Cortisol produziert wird.
Produktempfehlung: Mit einem Cortisol-Test von cerascreen* können Sie bequem von zuhause aus Ihren Cortisol-Tagesprofil bestimmen. Der Test gibt Aufschluss über Ihre Stressbelastung und kann wichtige Hinweise für die Therapie liefern.
Vitamin-D und Magnesium: Die Anti-Stress-Nährstoffe
Chronischer Stress verbraucht massiv Nährstoffe, besonders Magnesium und Vitamin D.
Magnesium:
- Wird bei jeder Stressreaktion verbraucht
- Entspannt Gefäße und Nervenzellen
- Ein Mangel erhöht die Migräne-Anfälligkeit dramatisch
Vitamin D:
- Moduliert das Immunsystem
- Wirkt entzündungshemmend
- Beeinflusst die Schmerzwahrnehmung
Ein Vitamin-D-Test von cerascreen* gibt Ihnen Klarheit über Ihren Status. Der optimale Wert liegt bei 40-60 ng/ml. Viele Migränepatienten haben Werte unter 20 ng/ml.
Wie Sie Ihr Nervensystem wieder ins Gleichgewicht bringen
Jetzt kommt der wichtigste Teil: Was können Sie konkret tun?
1. Magnesium: Die Basis-Supplementierung
Magnesium ist bei Migräne kein „nice to have“, sondern essenziell. Es:
- Entspannt die Gefäßmuskulatur
- Stabilisiert Nervenzellen
- Reduziert die Cortisol-Ausschüttung
- Senkt nachweislich die Migräne-Häufigkeit
Dosierung: 400-600 mg täglich, aufgeteilt auf zwei Einnahmen
Produktempfehlung: Hochwertige Magnesiumpräparate mit guter Bioverfügbarkeit finden Sie bei Naturtreu, Medicom oder Aliva Apotheke*. Achten Sie auf organische Verbindungen wie Magnesiumcitrat, Magnesiumglycinat oder Magnesiumbisglycinat, diese sind besser verträglich als Magnesiumoxid.
Wichtig: Die Wirkung setzt erst nach 6-12 Wochen ein. Bleiben Sie dran!
2. Adaptogene: Pflanzliche Stress-Regulatoren
Adaptogene sind Pflanzenstoffe, die Ihrem Körper helfen, mit Stress besser umzugehen. Sie wirken regulierend – nicht sedierend oder aufputschend, sondern ausgleichend.
Bewährte Adaptogene bei Stress und Migräne:
Rhodiola rosea (Rosenwurz):
- Erhöht die Stress-Resilienz
- Verbessert die mentale Leistungsfähigkeit
- Reduziert Erschöpfung
Ashwagandha (Schlafbeere):
- Senkt nachweislich den Cortisol-Spiegel
- Beruhigt das Nervensystem
- Verbessert die Schlafqualität
Ginseng:
- Stärkt die Nebennieren
- Erhöht die Energie ohne aufzuputschen
- Verbessert die Stressverarbeitung
Diese Pflanzen erhalten Sie als Kapseln oder Pulver bei Naturtreu* oder Aliva Apotheke*.
3. Atemtechniken: Sofortige Parasympathikus-Aktivierung
Ihr Atem ist das einzige System Ihres Körpers, das Sie willentlich steuern können und damit direkten Einfluss auf Ihr vegetatives Nervensystem nehmen können.
Die 4-7-8-Atmung (nach Dr. Andrew Weil):
- Atmen Sie durch die Nase ein und zählen Sie bis 4
- Halten Sie den Atem an und zählen Sie bis 7
- Atmen Sie durch den Mund aus und zählen Sie bis 8
- Wiederholen Sie 4 Zyklen
Diese Technik aktiviert Ihren Parasympathikus innerhalb von Minuten und senkt nachweislich Herzfrequenz und Blutdruck. Allerdings muss man das etwas üben, da es zu Beginn relativ schwer ist, die Phase des Ausatmens zu verlängern.
Unser EmotionFlow-Kurs vermittelt Ihnen tiefgreifende Atemtechniken speziell für Stressregulation und Migräne-Prävention. Mehr Informationen finden Sie auf lebensleicht-akademie.de.
4. Akupunktur: Direkte Nervensystem-Regulation
In unserer Praxis setzen wir Akupunktur gezielt ein, um das vegetative Nervensystem zu regulieren. Die feinen Nadeln stimulieren Punkte, die:
- Den Sympathikus herunterfahren
- Den Parasympathikus aktivieren
- Die Durchblutung verbessern
- Entzündungsprozesse hemmen
Besonders wirksam bei Stress-Migräne sind:
- Punkte am Ohr (Auriculotherapie)
- Punkte entlang des Blasenmeridians
- Punkte zur Herzberuhigung (Herz 7, Perikard 6)
Regelmäßige Akupunktur kann die Migräne-Häufigkeit um 40-50% reduzieren, besonders bei stressbedingter Migräne.
5. Manuelle Therapien: Verspannungen lösen
Chronischer Stress manifestiert sich häufig in körperlichen Verspannungen, besonders im Nacken-Schulter-Bereich. Diese Verspannungen können zusätzlich als Migräne-Trigger wirken.
Unsere Behandlungsansätze:
- Triggerpunkt-Therapie: Löst myofasziale Verhärtungen
- Craniosacrale Therapie: Entspannt das zentrale Nervensystem
- Schröpftherapie: Verbessert Durchblutung und löst tiefe Verspannungen
Diese Therapien sind besonders effektiv in Kombination mit Akupunktur und Atemübungen.
6. Progressiver Alltag: Stress-Schwankungen minimieren
Erinnern Sie sich: Das Problem ist nicht der absolute Stress, sondern die Schwankungen im Stressniveau.
Praktische Strategien:
Wochenend-Routine etablieren:
- Stehen Sie am Wochenende nicht viel später auf als unter der Woche (max. 1 Stunde Unterschied)
- Halten Sie Essenszeiten relativ konstant
- Vermeiden Sie den „Freitagabend-Kollaps“, planen Sie einen sanften Übergang
Mikropausen im Arbeitsalltag:
- Alle 90 Minuten: 5 Minuten Pause
- Aufstehen, Fenster öffnen, tief atmen
- Verhindert das Aufschaukeln des Stresslevels
Abend-Ritual zur Stress-Reduktion:
- 30 Minuten vor dem Schlafengehen: Bildschirme aus
- Warmes Bad oder Fußbad
- Kurze Meditation oder Atemübung
- Senkt den Cortisol-Spiegel vor dem Schlaf
Der ganzheitliche Behandlungsansatz in meiner Praxis
In meiner Praxis Symphonie behandeln wir Stress-Migräne nicht mit einem einzigen Ansatz, sondern mit einem individuell abgestimmten Therapieplan.
Ihr Weg bei uns:
1. Ganzheitlicher Ersttermin (149€, 60-90 Minuten):
- Ausführliche Stress- und Migräne-Anamnese
- Messung Ihres Ruhepulses
- Körperliche Untersuchung
- Identifikation Ihrer individuellen Stress-Muster
2. Diagnostik:
- Bei Bedarf: Empfehlung für Cortisol-Tagesprofil
- Nährstoffstatus (Magnesium, Vitamin D, B-Vitamine)
- Bei Bedarf: Optionale Bioresonanz-Testung auf versteckte Belastungen
3. Individueller Therapieplan:
Typische Bausteine:
- Akupunktur: 1-2x wöchentlich initial (10-15 Sitzungen)
- Manuelle Therapien: Triggerpunkt-Behandlung, Schröpfen
- Nährstofftherapie: Magnesium, Adaptogene, B-Vitamine
- Homöopathie/Schüßler-Salze: Konstitutionell abgestimmt
- Atemtechniken: Praktische Anleitung für den Alltag
- Stressmanagement: Konkrete Strategien für Ihren Alltag
4. Verlaufskontrolle:
- Anpassung der Therapie nach Bedarf
- Alle 4-6 Wochen Überprüfung der Fortschritte
Sofortmaßnahmen, die Sie heute beginnen können
Sie müssen nicht auf Ihren ersten Termin warten. Beginnen Sie heute:
1. Messen Sie Ihren Ruhepuls
- Täglich morgens, 7 Tage lang
- Notieren Sie die Werte
- Berechnen Sie den Durchschnitt
2. Starten Sie mit Magnesium
- 400mg täglich (nach Rücksprache mit Ihrem Therapeuten)
- Organische Verbindung wählen
- Mindestens 3 Monate durchhalten
3. Üben Sie die 4-7-8-Atmung
- Täglich 2x (morgens und abends)
- Nur 4 Zyklen reichen bereits
- Spüren Sie, wie sich Ihr Puls verlangsamt
4. Etablieren Sie ein Wochenend-Ritual
- Gleiche Aufstehzeit wie unter der Woche (± 1 Stunde)
- Freitagabend: bewusster Übergang statt Kollaps
- Sonntag: Vorbereitung auf die neue Woche
5. Führen Sie ein Migräne-Tagebuch
- Notieren Sie: Ruhepuls, Stress-Level, Schlaf, Essen, Migräne
- Nach 4 Wochen: Muster erkennen
- Teilen Sie die Erkenntnisse mit Ihrem Therapeuten oder bringen Sie das Tagebuch mit zum ersten Termin
Ihr nächster Schritt
Stress ist nicht einfach „normal“. Und Ihre Migräne ist nicht einfach Schicksal, das Sie ertragen müssen.
Wenn Ihr Ruhepuls dauerhaft über 80 liegt, wenn Ihre Migräne Sie im Alltag einschränkt, wenn Sie das Gefühl haben, im Hamsterrad gefangen zu sein, dann ist jetzt der Moment, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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– Individuelle Triggeranalyse (Ernährung, Stress, Haltung, Tagesrhythmus)
– Entspannende Selbsthilfetechniken
– Naturmedizinische Impulse für Balance
– Entwicklung alltagstauglicher Strategien
Häufig gestellte Fragen
Kann ich meinen erhöhten Ruhepuls wieder normalisieren? Ja, in den meisten Fällen lässt sich der Ruhepuls durch konsequente Stressreduktion, Atemtechniken, regelmäßige Bewegung und ganzheitliche Therapie wieder senken. Dies kann einige Wochen bis Monate dauern.
Sollte ich bei erhöhtem Ruhepuls zum Kardiologen? Wenn Ihr Ruhepuls dauerhaft über 100 liegt oder Sie zusätzliche Symptome wie Herzstolpern, Schwindel oder Atemnot haben, sollten Sie dies kardiologisch abklären lassen. Bei Werten zwischen 80-95 ohne weitere Symptome ist dies meist stressbedingt.
Wie schnell wirkt Magnesium bei Migräne? Magnesium braucht Zeit, um seine volle Wirkung zu entfalten. Erste Verbesserungen können sich nach 6-8 Wochen zeigen, die optimale Wirkung erreicht es nach 3-6 Monaten regelmäßiger Einnahme.
Kann ich schulmedizinische Migräne-Medikamente parallel nehmen? Ja, ganzheitliche Therapie kann die Schulmedizin gut ergänzen.
Was kostet die Behandlung und zahlt die Krankenkasse? Der ganzheitliche Ersttermin kostet 149€ (90 Minuten). Folgebehandlungen werden individuell abgerechnet. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten Heilpraktiker-Leistungen manchmal anteilig oder vollständig. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht.
Wie viele Behandlungen sind nötig? Das ist sehr individuell und lässt sich nicht pauschal beantworten. Basierend auf meiner Praxiserfahrung empfehle ich initial oft 10-15 Akupunktursitzungen über 2-3 Monate, begleitende manuelle Therapien und eine längerfristige Nährstofftherapie. Der genaue Umfang wird im Erstgespräch individuell festgelegt.
Kann Stress alleine Migräne verursachen oder braucht es eine Veranlagung? Stress alleine verursacht keine Migräne, es braucht eine genetische Veranlagung (überempfindliches Nervensystem). Aber: Bei Menschen mit dieser Veranlagung ist Stress der häufigste Auslöser für Attacken. Stressmanagement ist daher ein zentraler Baustein der Therapie.
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Rechtlicher Hinweis:
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Die Inhalte stellen keine Heilversprechen dar. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte einen Arzt oder Heilpraktiker. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte mit einem Therapeuten abgestimmt werden.


